Warum Fische nie dick werden …

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© Tanja Bischof

… Jung und schlank mit Meeresfrüchten!

Ohje, seufzt PAULINE, das klingt
nach Diät. Neugierig ist
sie aber doch. Denn Patrick Coudert, Lieblings-Schüler von Meisterkoch Paul Bocuse und selbst mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnet, steht höchstpersönlich in der Küche und präsentiert köstliche Fitness-Rezepte. Während Klaus Oberbeil, der Autor der Bestseller „Obst und Gemüse als Medizin“, „Die Zuckerfalle“ und „Die tägliche Dosis Gift“ die klaren Fakten offenbart, warum Meerestiere kein Übergewicht bekommen, und was wir daraus für unsere eigene Ernährung ableiten können. Oha, denkt PAULINE, dann ist die Erfolgsgarantie von der Natur quasi eingebaut?!

 

 

Ja, so könnte man es wohl sagen. Denn Fische ernähren sich ausschließlich von lipolytischen, also fettschmelzenden Lebensmitteln. Insofern ist das Phänomen Übergewicht zellbiochemisch bei ihnen gar nicht möglich. Was sie essen, wird zu Energie verwertet und nicht wie bei uns oftmals in Milliarden Fettzellen als Speckpolster gehortet oder als Säuren und Schlacken im Bindegewebe gespeichert.

Außerdem enthält das Meer alle therapeutischen Biostoffe in einer Zusammensetzung, die genetisch seit Urzeiten unseren Stoffwechsel mitgeformt haben. Und da der Säure-Basen-Wert unserer Körperflüssigkeiten nahezu identisch ist mit dem Elektrolytgehalt der Meere wird Meeresnahrung von uns vollständig verwertet.

Die Meeresdiät ist deswegen eine optimale Ernährungsform. Ihr fantastisches und rasches Fatburning basiert auf Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren, Sauerstoff, jede Menge Vitamine, Mineralien und Spurenelemente und mit ihr werden Gift- und Schadstoffe ausgeschieden, das Blut gereinigt und der Kreislauf gestärkt.

 

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Okay, sagt PAULINE, dann mal ab in die Küche …                              … zum sich SCHLANK KOCHEN UND ESSEN!

 


Kabeljausteak

mit mediterranen Kräutern auf Brokkolipüree und Dijon-Senf-Schaum

 

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© Tanja Bischof

 

Zutaten für 4 Personen

Für das Brokkolipüree:
400 g Brokkoli; 2 EL Butter; 100 ml Sahne; Salz und Pfeffer nach Geschmack 

Für die Steaks:

1 Tomate; 1 Bund frische glatte Petersilie; 4 Kabeljausteaks (à 150 g);
3 Frühlingsknoblauchzehen; 4 EL Olivenöl; 2 EL Butter;
je 1 Zweig frischer Rosmarin und Thymian; Salz und Pfeffer nach Geschmack  

Für die Schaumsauce: 
2 Schalotten; 1 EL Butter; 100 ml Fischfond (Glas); 4 cl Noilly Prat (trockener
Wermut-Wein); 2 EL Dijon-Senf; 150 ml Sahne; 50 ml Milch (1,5 % Fett)  

1 Portion (430 g):
560 kcal, 35 g Eiweiß (26 E%), 42 g Fett (68 E%), 8 g Kohlenhydrate (6 E%)

1/ Brokkoli putzen und die Röschen von den Stielen trennen. Brokkoliröschen in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten weich kochen. Anschließend abgießen und mit eiskaltem Wasser abschrecken.
2/ Brokkoli zusammen mit Butter, Sahne, Salz und Pfeffer in einem Mixer pürieren. Das Püree in einen kleinen Topf geben und zunächst beiseite stellen.
3/ Tomate mit kochendem Wasser überbrühen, etwas abkühlen lassen und häuten. Tomate aufschneiden, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch klein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Für die Sauce Schalotten schälen und fein würfeln.
4/ Butter in einer Kasserolle (alternativ kleiner Topf) erwärmen und die Schalottenwürfel glasig anschwitzen. Mit Fischfond und Noilly Prat ablöschen und einreduzieren. Senf einrühren, Sahne und Milch zugeben. Die Sauce leise köcheln lassen.
5/ Kabeljausteaks waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch schälen. Den Backofen auf 100° Umluft vorheizen.
6/ Olivenöl und Butter in einer beschichteten, backofengeeigneten Pfanne erhitzen und die Kabeljausteaks zusammen mit Rosmarin, Thymian und Knoblauchzehen darin ca. 2 Minuten auf beiden Seiten anbraten. 
7/ Die Steaks anschließend im Ofen (Mitte) in etwa 2–3 Minuten nachgaren. Der Fisch darf innen noch leicht glasig sein. 
8/ In der Zwischenzeit das Püree noch einmal bei geringer Hitze langsam erwärmen. Die Schaumsauce kurz vor dem Servieren mit dem Stabmixer aufschäumen. Das Brokkolipüree mittig auf vorgewärmten Tellern anrichten. Die Kabeljausteaks darauflegen und die Schaumsauce um das Püree herum verteilen. Die Tomatenwürfel und die Petersilie darüber geben und servieren.

 

Schellfisch

im Backofen gebraten mit mediterranen Aromen 

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© Tanja Bischof

 

Zutaten für 4 Personen
4 Schellfischfilets (à 200 g); 1 Zitrone (Bio); 16 bunte Cherrytomaten (gelb, rot);
200 g Büffelmozzarella; 3 EL Olivenöl; 16 schwarze Oliven (Kalamata, entsteint, in Lake); 2 EL kleine Kapern (Glas); 4 Zweige frischer Thymian; 2 EL Pinienkerne; 1 kleiner Bund frisches Basilikum; Fleur de Sel und Zitronenpfeffer nach Geschmack 

1 Portion (360 g):
455 kcal, 47 g Eiweiß (42 E%), 27 g Fett (54 E%), 4 g Kohlenhydrate (4 E%)

1/ Die Fischfilets säubern, enthäuten und eventuell entgräten. Den Backofen auf 220° Umluft vorheizen.
2/ Zitrone schälen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. 
3/ Ein Backblech mit 2 EL Olivenöl bepinseln und die Schellfischfilets darauflegen. Die Filets mit Fleur de Sel und Zitronenpfeffer würzen.
4/ Die Fischfilets mit Cherrytomaten, Zitronenstückchen, Oliven, Kapern und den Thymianzweigen bedecken. Die Pinienkerne darüberstreuen, mit den Büffelmozzarellascheiben belegen und das restliche Olivenöl darüber träufeln.
5/ Die Fischfilets im Ofen (Mitte) ca. 20 Minuten goldbraun braten. 
6/ In der Zwischenzeit das Basilikum waschen, trocken schütteln und entstielen. 
Kurz vor dem Servieren die Schellfischfilets mit den Basilikumblättern garnieren. 

 

Ciabatta-Lobster-Burger 


mit Baby-Leaf-Salat

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© Tanja Bischof

 

Zutaten für 4 Personen:

Für den Fond:
250 g Wurzelgemüse (z. B. Karotten, Lauch, Fenchel, Sellerie); 2 l kaltes Wasser;
1 EL Salz;  8 ganze Pfefferkörner; 1 Lorbeerblatt; 200 ml trockener Weißwein; 100 ml Weißweinessig; 2 Hummer (à 500 g); 2 Tomaten; 1 Schalotte; 1 Knoblauchzehe;
2 EL Olivenöl; 2 EL Estragonessig; 2 EL trockener Weißwein

Für die Limettenmayonnaise:
2 Eigelbe; 1 EL Dijon-Senf; Saft von 1 Limette; 3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl;
Salz und Pfeffer nach Geschmack; 4 kleine Portionen (jeweils 1 Handvoll) Baby-Leaf-Salat; 4 kleine Ciabattabrötchen; 8 TL Olivenöl; 8 TL Balsamicoessig; Salz und Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack

1 Portion (345 g):
495 kcal, 32 g Eiweiß (26 E%), 26 g Fett (48 E%), 31 g Kohlenhydrate (26 E%)

1/ Für den Gemüsefond das Wurzelgemüse putzen und in grobe Stücke schneiden. Wasser in einen großen Topf geben und zusammen mit dem Gemüse, Salz, Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Weißwein sowie Weißweinessig aufkochen. Den Fond anschließend bei mittlerer Hitze in etwa 30 Minuten köcheln lassen. Am Ende der Garzeit kann das Gemüse im Sud verbleiben oder nach Belieben auch durch ein Sieb entfernt werden. 

2/ Die Hummer im sprudelnd kochenden Gemüsefond etwa 6 Minuten kochen. Anschließend herausnehmen und unter fließend kaltem Wasser abkühlen. Hummerfleisch auslösen und den Hummerschwanz in Scheiben schneiden.
3/ Für die Limettenmayonnaise die Eigelbe und den Senf mit einem Schneebesen verrühren, Limettensaft zugeben und weiterrühren. Dann tropfenweise das Öl zugeben und weiterhin gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4/ Die Tomaten in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, kurz blanchieren und danach sofort in Eiswasser kühlen. Anschließend die Tomaten häuten, den Strunk entfernen und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln.
5/ Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten und Knoblauch darin anschwitzen. Mit Estragonessig und Weißwein ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen.
6/ Tomatenscheiben in diese Marinade geben und in etwa 3 Minuten bei geringer Hitze leicht erwärmen. 
7/ Salat putzen und verlesen. Ciabattabrötchen halbieren. Jede Brötchenhälfte mit 1 TL Olivenöl und 1 TL Balsamico beträufeln. Jeweils die untere Brötchenhälfte mit etwas Salat belegen, darüber 2 Tomatenscheiben und anschließend etwa 3–4 Hummerscheiben legen. Das Hummerfleisch mit der Limettenmayonnaise bestreichen. Die belegte Brötchenhälfte mit dem Brötchenoberteil bedecken und auf einen großen Teller geben. 
8/ Den restlichen Salat mit etwas Olivenöl und Balsamico beträufeln, neben dem Lobsterburger auf dem Teller anrichten und servieren.

 

Systemed_Cover_Fische

systemed Verlag

Diese Rezepte sind dem Buch entnommen:

Warum Fische nie dick werden
Klaus Oberbeil / Patrick Coudert
176 Seiten, Broschur
systemed Verlag
19.99 EUR (D)

 

 

 

 

 

 

paulines_tippZusätzlich zu den Koch-Rezepten gibt es im Buch:

• Über 100 Beauty- und Wellness-Geheimnisse für Fitness, Schönheit und Lebensfreude
• Viele Infos zu Entgiftung, Entschlackung, Blutreinigung und Stoffwechselregulierung
• Ein effektives 7-Tage-Fatburning-Programm:
Enzym-Power aus dem Meer

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